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Hinterland im Flusstal Aktru

Ein hervorragendes Abenteuer für Skifahrer und Snowboarder. Es ist für diejenigen geeignet, die die ausgerichteten Strecken und große Menschenmenge genug haben.
Mit Aktru können Sie Spaß vom Skifahren verlängern, wenn andere Skiurlaubsorte bereits ihre Saison abschließen.
Ein hervorragendes Abenteuer für Skifahrer und Snowboarder. Es ist für diejenigen geeignet, die die ausgerichteten Strecken und große Menschenmenge genug haben.
Mit Aktru können Sie Spaß vom Skifahren verlängern, wenn andere Skiurlaubsorte bereits ihre Saison abschließen.
Für Skifreunde und Profisportler

Die lange Saison fürs Skifahren von November bis Mai und das abwechslungsreiche Gelände der Aktru-Berge werden sowohl für Skitour- und Snowboardfreunde als auch für Profisportler interessant sein. Eine großartige Gelegenheit für Skianfänger, Schneeschuhen oder Splitboards im Hinterland zu laufen, um sich wie ein Forscher zu fühlen.
Verschiedene Routen

Zugängliche und vielerlei anlockende Routen: Plateau-Gletscher und Talgletscher ermöglichen es den Skifahrern die für sie attraktiven Routen zu wählen.
Wunderschöner Ort

Aktru-Tal, ungestaltete Natur und Verborgenheit von der Zivilisation machen es möglich, sich als Pionier zu fühlen, die faszinierende Welt des Hinterlandes zu entdecken und sich mit eigenen Augen an urwüchsiger Natur des mongolischen Altai zu weiden.
Vielseitigkeit des Skifahrens

Es besteht aus saisonalen Faktoren, so dass jeder Skifahrer die Routen genießen kann. Steige, Gletscher, ungestaltete Pulverschnee und hohe Berge - all das treffen Sie im Tal Aktru.
Routenkarte
Route 1

Abfahrt von dem Gipfel Kupol
Die Abfahrt beginnt vom südöstlichen Abfahrtshang, in der Richtung der Firnzone der Gletschernährung von Malyj Aktru, zwischen den Gipfeln Snezhnaja und Karatasch. Die Hangneigung – 15-20 Grad, die Länge – ca. 300 m. Die Spaltenzone geht den Kamm des Gipfels Snezhnaja entlang, unter dem nördlichen Abfahrtshang, in der Richtung Gipfel Karatasch. Die Spalten sind rechts. Weiter geht die Abfahrt dem Haldenhang des Gipfels Karatasch entlang, Schneehang mit Länge 30-35 Grad, nach Norden. Rechts ist der Gletscherfall des Malyj Aktru Gletschers, ca. 200 m bis zur großflächigen Abstufung. Danach, rechts ist die Spaltenzone 100 m, dann wieder nach Norden, in der Mitte des Gletschers bis 45 Grad 400 m. Die andere Spaltenzone, der Durchgang links und weiter zum Abfahrtshang des Aktru Gletschers, 20-30 Grad ca. 500 m. Sich für den weiteren Aufstieg aufseilen, 3 Spaltenzonen. Die Gesamtlänge der Abfahrt – ca. 1500 m.
Route 1
Abfahrt von dem Gipfel Kupol
Die Abfahrt beginnt vom südöstlichen Abfahrtshang, in der Richtung der Firnzone der Gletschernährung von Malyj Aktru, zwischen den Gipfeln Snezhnaja und Karatasch. Die Hangneigung – 15-20 Grad, die Länge – ca. 300 m. Die Spaltenzone geht den Kamm des Gipfels Snezhnaja entlang, unter dem nördlichen Abfahrtshang, in der Richtung Gipfel Karatasch. Die Spalten sind rechts. Weiter geht die Abfahrt dem Haldenhang des Gipfels Karatasch entlang, Schneehang mit Länge 30-35 Grad, nach Norden. Rechts ist der Gletscherfall des Malyj Aktru Gletschers, ca. 200 m bis zur großflächigen Abstufung. Danach, rechts ist die Spaltenzone 100 m, dann wieder nach Norden, in der Mitte des Gletschers bis 45 Grad 400 m. Die andere Spaltenzone, der Durchgang links und weiter zum Abfahrtshang des Aktru Gletschers, 20-30 Grad ca. 500 m. Sich für den weiteren Aufstieg aufseilen, 3 Spaltenzonen. Die Gesamtlänge der Abfahrt – ca. 1500 m.
Route 2

Abfahrt von dem Gipfel Snezhnaja
Die Abfahrt nach Norden beginnen, in der Richtung des Gipfels Karatasch, 100 m, 40-45 Grad, dichter Firn (Eis kann anwesend sein), bis der Abfahrtshang abgeflacht ist, dann nach rechts, nach Westen abbiegen, in der Richtung des Gipfels Kupol, ca. 300 m, 5-10 Grad, bis zum Ausgangspunkt des Gletschers von der Firnzone. Weiter wie in Variante 1. Die Gesamtlänge der Abfahrt – ca. 1600 m.
Route 2
Abfahrt von dem Gipfel Snezhnaja
Die Abfahrt nach Norden beginnen, in der Richtung des Gipfels Karatasch, 100 m, 40-45 Grad, dichter Firn (Eis kann anwesend sein), bis der Abfahrtshang abgeflacht ist, dann nach rechts, nach Westen abbiegen, in der Richtung des Gipfels Kupol, ca. 300 m, 5-10 Grad, bis zum Ausgangspunkt des Gletschers von der Firnzone. Weiter wie in Variante 1. Die Gesamtlänge der Abfahrt – ca. 1600 m.
Route 3

Abfahrt von dem Gipfel Stazherow
Vom Gipfelskamm – ein Abfahrtshang aus Schnee und Eis bis zur Einsattlung des Gebirgspasses Znatschkistow. Die Länge der Abfahrt – 450-500 m, bis 45 Grad. Keine Spalten. Von diesem Gebirgspass ist die Abfahrt zum See Goluboe (der Blaue See) nicht so geeignet, unter dem Schnee ist feiner Schutt.
Route 3
Abfahrt von dem Gipfel Stazherow
Vom Gipfelskamm – ein Abfahrtshang aus Schnee und Eis bis zur Einsattlung des Gebirgspasses Znatschkistow. Die Länge der Abfahrt – 450-500 m, bis 45 Grad. Keine Spalten. Von diesem Gebirgspass ist die Abfahrt zum See Goluboe (der Blaue See) nicht so geeignet, unter dem Schnee ist feiner Schutt.
Route 4

Abfahrt von dem Gebirgspass Maaschej
Beim Ausgang muss man sich unbedingt aufseilen. Der Gletscher Bolshoi Aktru ist bis zur ersten Stufe gefahrlos. Die erste Spaltenzone geht durch die Mitte. Weiter ist die zweite Stufe, die Richtung ist mehr links um 15-20 Grad. Ausgang zum Gletscherfeld, nach Süden abbiegen, dann der Aufstieg 300-350 m. Die Hangneigung – bis 30 Grad, immer Schnee. Vor dem Ausgang zum Gebirgspass sind große Spalten, man kann die Abfahrt auf dem Aufstiegsweg beginnen. Länge der Abfahrt – ca. 3500 m. Das Endziel ist am Ende des Gletschers, vor "Stirne der Schafböcke".



Route 5

Abfahrt vom Gipfelskamm des Gipfels Aktru-Basch
Man beginnt den Aufstieg wie in Variante 4, sich aufseilen. Nach der zweiten Stufe des Gletschers – nach Westen, in der Mitte, 300-350 m. Die dritte Stufe ist in der Mitte des Gletschers, oder man kann sich auch ein bisschen nach links bewegen, unter den Eishang der Gipfeln Junost, Studentow. Nach der dritten Stufe – das Jochplateau. Die weitere Richtung – mehr rechts von der breiten Einsattlung und dem Gipfel Kwadratnaja. 200 m vor dem Fuß des Kamms vom Gipfel Kwadratnaja sich um 90 Grad drehen, nach rechts, nach Norden und weiter ist ein Abfahrtshang aus Schnee und Eis zum Gipfelskamm des Berges Aktru. Der Abfahrtshang ist 450-500 m, bis 45 Grad, und führt zur Einsattlung zwischen dem Gipfel Razdelnaja links und dem Gipfelskamm Aktru rechts. Es kann auch Eis geben. Die Abfahrt beginnt von der Jocheinsattlung, auf dem Aufstiegsweg. Zum Kamm nicht ausgehen – gefährliche Felsen. Länge der Abfahrt – ca. 5500 m.



Route 6

Abfahrt von dem Gipfel Kupol zu der Hütte
Die Gesamtlänge der Abfahrt – 1200-1300 m, 20-30 Grad.
Route 4
Abfahrt von dem Gebirgspass Maaschej
Beim Ausgang muss man sich unbedingt aufseilen. Der Gletscher Bolshoi Aktru ist bis zur ersten Stufe gefahrlos. Die erste Spaltenzone geht durch die Mitte. Weiter ist die zweite Stufe, die Richtung ist mehr links um 15-20 Grad. Ausgang zum Gletscherfeld, nach Süden abbiegen, dann der Aufstieg 300-350 m. Die Hangneigung – bis 30 Grad, immer Schnee. Vor dem Ausgang zum Gebirgspass sind große Spalten, man kann die Abfahrt auf dem Aufstiegsweg beginnen. Länge der Abfahrt – ca. 3500 m. Das Endziel ist am Ende des Gletschers, vor "Stirne der Schafböcke".
Route 5
Abfahrt vom Gipfelskamm des Gipfels Aktru-Basch
Man beginnt den Aufstieg wie in Variante 4, sich aufseilen. Nach der zweiten Stufe des Gletschers – nach Westen, in der Mitte, 300-350 m. Die dritte Stufe ist in der Mitte des Gletschers, oder man kann sich auch ein bisschen nach links bewegen, unter den Eishang der Gipfeln Junost, Studentow, Treschtschiny. Nach der dritten Stufe – das Jochplateau, es kann kleine Spalten geben. Die weitere Richtung – mehr rechts von der breiten Einsattlung und dem Gipfel Kwadratnaja. 200 m vor dem Fuß des Kamms vom Gipfel Kwadratnaja sich um 90 Grad drehen, nach rechts, nach Norden und weiter ist ein Abfahrtshang aus Schnee und Eis zum Gipfelskamm des Berges Aktru. Der Abfahrtshang ist 450-500 m, bis 45 Grad, und führt zur Einsattlung zwischen dem Gipfel Razdelnaja links und dem Gipfelskamm Aktru rechts. Es kann auch Eis geben. Die Abfahrt beginnt von der Jocheinsattlung, auf dem Aufstiegsweg. Zum Kamm nicht ausgehen – gefährliche Felsen. Länge der Abfahrt – ca. 5500 m.
Route 6
Abfahrt von dem Gipfel Kupol zu der Hütte
Die Gesamtlänge der Abfahrt – 1200-1300 m, 20-30 Grad.
Backcountry Möglichkeiten
Aktru ist ein wunderschöner Ort für Backcountry und bietet verschiedene Möglichkeiten an, Schanzen für Trickskier zu bauen.
Perfekte Routen und Strecken für Splitboarden und Ski-Touren.
Zu Ihrer Verfügung stehen sowohl kurze Touren während des Tages, als auch mehrtägige vielfältige Programme.
Wie erreichbar
Reisen nach Altai-Aktru, d.h. fast der gesamte Chui-Trakt, ist ein Traumweg. Das stellt eine der schönsten Wege unserer Erde dar. Es könnte nicht ein Hundertstel dieser unvergleichlichen Schönheit beschrieben, die unterwegs zu treffen sind. Selbst diejenigen, die Altai wiederholt besucht haben, bewundern diesen Weg immer wieder. Dies ist noch ein sondertümlicher Grund Ihrer Reise nach Altai.
Vom Flughafen Gorno-Altaisk:
Sie können einen Transfer bis zur Eisenbahnstation Kurai buchen. Unterwegs (400 km) haben Sie mehrere Haltestellen mit faszinierendem Ausblick und Mittagessen. Ungeplanter Halt wäre auch möglich.
Nach der Ankunft ins Dorf Kurai steigen Sie in ein Geländekraftwagen (UAZ oder GAZ-66, ZIL-131) und vor Ihnen liegen 30 km Steppen- und Bergwege zu einem der schönsten Orte im Altai-Gebirge.
Transferkosten Kurai - Altai-Aktru:
UAZ (4 Sitze) - 5000 RUB ein Weg.
GAZ-66, ZIL-131 (bis zu 15 Sitzen) - 12000 RUB ein Weg.
Unterkünfte
Italiener im Altai-Gebirge:
Hinterland auf Flusstal Aktru
Westlicher Aktru (4007 m) – Q3242 – Kupol (3556 m) – Radistov (3634 m) – Uchitel (3190 m)
Gruppenmitglieder: Paolo Vitali und Sonja Brambati, Fedorini Salvadori, Franco Scotti, Renato Pizzagalli, Gianni Corti, Franz Carrara, Ruggero Vaia, Denis e Vigilio Ganz, Bruno Piazzi.
Bericht lesen
Den 13. August: Indem wir mit Fahrrädern die westlichen Regionen der Mongolei bereisten, kam ich auf die Idee einer attraktiven Reise ins Altai-Gebirge. Ich habe mir auch ein vermutetes Ziel gesetzt. Das Problem dorthin zu gelangen stellte der Transport dar.
Das Altai-Gebirge liegt auf dem Territorium von Russland und Kasachstan, letzten Endes gelang es uns, einen Weg zu finden, der es uns kaum den Ort zu erreichen erlaubte, wo die Menschen des Gebirgenzentrums Altai-Aktru (2150 m) leben. Auch wenn wir keine Informationen von anderen Skifahrern hatten, entschieden wir uns trotzdem für diese neue Abenteuer.
Somit begann der lange Vorbereitungsprozess aufs Abenteuer in den Bergen im Jahr 2014. Aber die Zeit vergeht schnell und es wurde Zeit - der 6. April 2014, und wir kamen ins kleine Flughafen von Gorno-Altaisk (das ist die Hauptstadt der Republik Altai). Wir wurden von Valery, Tatiana und Anastasia freundlich begrüßt. Sie stießen uns an und halfen uns die Touristenstaton erreichen. Tanja sprach etwas Italienisch und wurde somit unsere Dolmetscherin.

Uns begleitete eine düstere sibirische Landschaft mit einem Hauch von Gram in der Strecke von etwa 400 km bis Kurai. Der Weg erwies sich jedoch als gut, wir verweilten, um ein Touristenvisum zu bekommen und zu frühstücken. Es war eher ein leichter Imbiss in einem der sich unterwegs befindenden Dörfer mit Holzhäusern und Scheunen. Es wurde unvorstellbar, wie man im Winter bei minus 40 Grad Celsius angenehm leben könnte!

Wir reisten von Kurai nach Aktru mit Geländekraftwagen ZIL-131, einem großen Militärtransporter, und es schien, dass dies das einzige Verkehrsmittel war, das die letzten uns von der Touristenstation Aktru auf Höhe 2130 m trennenden 30 km überbrücken konnte.
Zu Beginn der Reise ähnelte der Ausblick unterwegs der Mongolei, die an der Republik Altai grenzt und mit der wir bereits vertraut waren. Dann beginnt ein Kiefernwald, die Hänge werden steiler und steiniger, überall liegt Schnee. Die Radreifen des Verkehrsmittels sind mit Ketten ausgestattet, ohne sie wäre es aufgrund der unglaublich niedrigen Temperaturen schwierig zu bewegen! Es war ein Wunder, dass wir im Dunkeln an den Ort kamen, es schien uns, als ob der Fahrer tausend Umwendungen machte, der Fahrer verdiente unsere Applaus und Hochachtung!

Wir wurden bereits von Vladimir und Nikolai erwartet, die Wohnhäuser für uns vorbereitet und vorgeheizt haben. Sie waren sehr freundlich und trotz der Sprachbarriere knüpften wir freundschaftliche Kontakte. Wir hatten Unterkunft in sehr einfachen, aber komfortablen Zimmern, die mit Holz beheizt waren, packten unser Hab und Gut aus, aßen zu Abend und schliefen nach einem endlosen Tag wohlverdient ein (mit dem Zeitzonenwechsel waren wir 30 Stunden unterwegs).

Den 7. April. Um acht Uhr trafen wir uns beim Frühstück, etwas zu spät, wir brauchten aber gute Erholung. Nach dem Frühstück überflogen wir kurz die Karten und beschlossen, den Gletscher Bolshoi Aktru zu besichtigen. Das Ziel war jedoch der See Goluboe (der Blaue See) (auf dem Weg zur Spitze von Aktru) und möglicherweise der zweithöchste Berggipfel östlich von uns. Solch eine Erkundung erlaubte es uns, uns zurechtzufinden und weitere Routen zu durchdenken.
Zu Beginn dieser kurzen Wanderung war das Wetter nicht gut, aber dann wurde es klar. Um 11 Uhr erreichten wir bereits den See Goluboe (den Blauen See) und der Himmel war da glasklar wolkenlos und bläulich grün. Es war kein Wölkchen, kein saftes Lüftchen da. Wir konnten der Versuchung nicht widerstehen und gingen zum Gipfel Aktru.

Es blieben immer noch 1200 Meter bis zum Gipfel mit dem Überklettern eines längeren Gletschers, wir hatten aber bei uns sämtliche notwendigen Ausrüstung: Sicherheitssysteme, Seile und ähnliches. Einen so schönen Tag konnten wir uns einfach nicht entgehen lassen.

Wir hatten Glück: Die Gletscherspalten waren geschlossen, alles lief idealerweise, fast perfekt. Nicht ohne Schwierigkeiten erreichten wir den westlichen Teil des Gipfels Aktru. Der Hauptgipfel liegt etwas östlicher, 37 Meter höher als jener. Dies ist ein sehr felsiges Gebiet, jeweils mit der sich zum Skifahren eignenden Schneebedeckung. Wir hielten Funkverständigung mit unseren russischen Begleitern, die in der Touristenstation auf uns warteten. Wir konnten nicht genau feststellen, wo wir waren, da es zum Gipfel ein langer Weg blieb.

Es war ein Vergnügen für uns, die tiefe Kluft schusszufahren, die niedriger als wir war. Wir gingen um einen kleinen Berggürtel einer ziemlich steilen Gletschervorkommen entlang und nahmen die richtige Richtung. Das letzte schneebedeckte Gebiet zur Touristenstation bereitete uns ein bisschen Sorgen, da die Temperatur für diese Zeit höher als üblich war.
In der Touristenstation erwarteten uns Abendessen und eine heiße Sauna, sowie die Wechseldusche aus wechselnden Eimern mit kaltem und heißem Wasser gab uns Kraft.

Wir hatten keine Gelegenheit, die Wettervorhersage zu erfahren. Morgen früh werden wir wissen, wie das Wetter sein wird. Jetzt gehen wir einfach ins Bett keine Ahnung habend, was wir morgen tun werden.

Den 8. April. Die Sonne schien. Es wäre schön, zu einem anderen Gletscher zu kommen, aber diese Idee wäre besser zu verschieben. Deshalb schlug ich einen längeren Weg zum Berggürtel vor, den ich auf der rechten Seite des Tals bemerkte, während wir mit dem ZIL unterwegs waren. Wir liefen Ski und liefen dann zu diesem Berggürtel. Es erwies sich nur als ein Anstieg mit einer sanften Elevation auf 1200 Meter.
Wir erreichten die 3242 Meter hohen Süd- und Westgipfel - ein beneidenswerter Ort für Skifahrer und Abfahrsläufer. Die Mongolei war im Osten bereits sichtbar – das war erstaunlich! Die Abfahrt war sehr erfolgreich, der Schnee hielt gut, bis auf die letzten hundert Meter, auf denen wir in den Schnee duchtfielen, es verdarb aber den guten Tag nicht! Wollen wir wir zurück in die Touristenstaton kommen, wo die Sauna für uns schon vorbereitet ist.

Russische Freunde kamen raus, um uns mittels Fernglasses zu folgen, während wir den Abfahrtshang schussfuhren. Sie waren ein bisschen neidisch. Dieser Gipfel hat keinen Namen, er wird in den Karten einfach als "Q3242" bezeichnet.
Den 9. April. Die Sonne schien immer noch. Einige von uns möchten sich ausruhen, Roger beschwerte sich über das schlechte Wetter ... natürlich aber waren alle glücklich und für einen neuen Ausflug bereit.

Das heutige Ziel ist der Gipfel Kupol (Dom) (3556 m). Von unserer Touristenstation aus ist der Kleine Aktru-Gletscher sehbar, der sehr steil und mit tiefen Spalten aussieht, doch ich überzeugte die Anderen, dass alles nicht so schlimm ist.

Wir bereiteten Ausrüstung vor, alles was für diesen Aufstieg benötigt wurde. Wir begannen den Aufstieg: Wir bewegten uns der Gänge entlang, Skifahren ist hier leider unmöglich, wir überwanden viele Erdlöcher und Spalten, die Bedingungen waren sehr schwierig, doch das ist das Attraktivste an solchen Ausflügen. Ein schmaler Ausgang aus der Kluft führte uns zu einer flachen Oberfläche des Gletschers, dann bewegten wir uns lange nach links (wir passieren eine verlassene Touristenstation), die Spitze scheint nahe zu sein, dies erwies sich aber nur als eine optische Täuschung. Der Tag war wunderschön - blauer Himmel und kein Wind. Die Weiten der Mongolei waren wieder sichtbar und die Spitze von Aktru war auch zu sehen, im Nebel bewegten wir uns darauf zu.

Speisen waren sehr lecker, Tatiana und Anastasia bemühten sich trotz der begrenzten Küchenbedingungen (es gab kein Leitungswasser, Vladimir brachte Wasser aus einem nahe gelegenen Bach). Nach unentbehrlicher Suppe, kamen geschmortes Hammelfleisch und Gemüse. Um erfolgreiche Ausflüge zu feiern, schenken wir Wein ein!
Den 10. April. Es war unglaublich, das Wetter war immer noch gut, der Himmel blieb blau. Wir möchten uns jeweils entspannen, könnten aber nicht eine solche Chance verpassen... "Carpe diem, Fass die Gelegenheit beim Schopf", wie ein Sprichwort sagt!

Wir bereiteten unsere Ausrüstung für den Aufstieg vor, die wir auf der Karte des Gebiets Aktru planten. Der Gletscher ist durch 3000 m hohe Felsen in zwei Teile geteilt. Der erste Teil des Weges war einfach mit bequemen Abfahrten auf einer Seite des Gletscherwalls, dann müssten wir weiter des Gletschers entlang zum nördlichen Teil klettern, der im Amphitheater von steilen Felsen und Spalten lag. Wir waren gezwungen nach links in Richtung des südlichen Gletscherteils bewegen, auch hier aber entdeckten wir mehrere Risse.

Der Tag neigte sich bereits dem Ende zu und ich bestand darauf, die Route des flachen Gletscherteils entlang fortzusetzen, in der Hoffnung, einen geeigneten Durchgang zu finden, und wieder hatten wir Glück! Mitten im Tal fanden wir einen recht geeigneten Weg, der Schnee war hart genug, dann kletterten wir mittels der Fußeisen höher und genossen das Bergskifahren.

Am Abend gab es Hitze aus dem Ofen, ein paar Trinksprüche, der Wein und auch Schnaps waren schon aus, aber die Feier ging weiter ...
Den 11. April. Nun bekamen wir ist ein kleiner sibirischer Sturm! Jemand müsste einen rituellen Tanz getanzt haben, als Ergebnis entfalteten wir warme Decken. Wir analysierten Fotos, studierten die Karten, ein paar Kartenspiele, natürlich heizten wir die Sauna ein, ein Lotse aus einer anderen Touristenstation kam zu Besuch, er verbringt den ganzen Winter hier allein... Der Tag flog in einem Wink vorbei!
Den 12. April. Die Wettervorhersage war immer noch unsicher, die Gletscher waren mit Wolken bedeckt und herrschten starke Windstöße, wir erholten uns aber herrlich! Heute setzten wir als Ziel den Gipfel Utschitel (Lehrer) (3190 m hoch), der sich über der Touristenstation erhebt, gegenüber dem Gipfel Q3242. Ich behauptete, wir würden dort gut vor Wind geschützt.

Uns folgte ein wunderschöner schwarzer Wolf, hinunter zur felsigen Stätte und dann hinunter. Es war der einfachste Ausflug, oben war das Wetter nicht besonders gut, aber dann hatten wir genug Zeit, um mit Vergnügen schusszufahren.

Unsere Reise war bald zu Ende, es gab noch einen Tag für die letzte Skifahrt, während der wir den ersten Teil von Aktru wiederholt erforschen könnten, um dann in den Nordosten zu sonstigen Gipfeln oder zu Maash- und Tamm- Gipfeln zu gelangen. Leider war der nördliche Teil des Aktru-Gletschers, den wir besuchen wollten, derzeit nicht verfügbar, wir waren aber mit unseren Ausflügen bereits zufrieden. Wir beschlossen, den ganzen Tag den Sehenswürdigkeiten Sibiriens zu widmen, wer weiß, ob wir wieder in diese entlegene Region kommen werden, somit wollten wir möglichst viel beobachten.
Den 13. April. Ein schlimmes Wetter war am letzten Tag unserer Unterkunft der Touristenstation. Sergey und Kolya verabschiedeten sich mit uns als die engsten Freunde, diese Woche war sehr intensiv und wir genießen ein volles gegenseitiges Verständnis.

Der Abstieg mit dem ZIL-131 erschien wieder schwierig, war aber mit dem Aufstieg nicht vergleichbar. In Kurai fuhren wir mit einem Multivan um das Dorf herum. Wir versuchten uns vorzustellen, was es bedeutet, das ganze Jahr hindurch hier zu leben. Es war uns kaum gelungen.

Wir stoppten auf dem Weg nach Gorno-Altaisk bei den Höhlen Kalbak-Tash, die aus neolithischem Zeitalter stammen. Wir hatten einen Imbiss in einer Raststätte und nach Manzherok kamen wir spät im Dunkeln im Hotel an.

Den 14. April. Der Tag war der Besichtigung der Sehenswürdigkeiten gewidmet, das Wetter blieb düster und die Wettervorhersage für den nächsten Tag war auch unerfreulich.

Im Dorf Chemal, die höher am Fluß Katun liegt, besuchten wir den Tempel des Apostels Johannes der Theologe, die Insel Patmos, und schauten uns lokale Häuser an, die den kasachischen sehr ähnlich sind, dann das im Jahr 1936 errichtete und vor 20 Jahren vernachlässigte Chemal-Wasserkraftwerk, zum Schluss der Reise besichtigten wir kurz Gorno-Altaisk, in der Hauptstadt gibt es aber nichts Interessantes. Am Ende des Tages aßen wir Fleisch mit Wodka zu Abend.
Den 15. April. Der Fahrer, der uns um fünf Uhr zum Flughafen bringen sollte, kam zu spät und wir konnten zum Check-In in allerletzten Moment zurechtkommen. Mit einem abgelaufenen Visum und der Aussicht auf eine zweitägliche Verschiebung der Abreise - schöne Ferien hätten ziemlich verwöhnt sein können, aber alles war geglückt.

Die von uns unternommene Reise, ist keine lustige Wanderung, sondern vollständige Versenkung in eine vollkommen neue Atmosphäre mit maximaler Anpassung. Das schafft jedoch etwas Besonderes, zum Beispiel die Erkenntnis, dass Sie sich auf einem Gletscher befinden und keine Zivilisation für 1000 km vorhanden ist - einfach unvergesslich. Erinnerungen an das Skifahren, Abende mit unseren russischen Freunden, bleiben für immer bei uns.
Video der Hinterlandreise in die Gebirgsschlucht Aktru
Originalbericht (auf Italienisch)
Autoren: Paolo Vitali & Sonja Brambati
Gorny Altai ist vielseitig, auch wer mehrmals es besuchte, entdeckt immer wieder etwas Neues. Dies ist der Ort, wohin es immer wieder hinzieht.
Gorny Altai liegt geographisch in Nordasien, in Sibirien und grenzt an solche Länder wie China, die Mongolei und Kasachstan. Dies ist eine der umweltfreundlichen Regionen Russlands, es gibt keine Industrieunternehmen oder Eisenbahnlinien hier.
Die Natur der Region Gorny Altai ist nicht nur abwechslungsreich, sondern auch merkwürdig kontrastreich: Taigawälder wechseln sich durch trockene Steppen und niedrige Hügel und Berge - durch schneebedeckten Gipfeln schnell ab, Flüsse und Seen ändern hier ihre Farbe je nach Jahreszeit.
Teletskoje See
Das ist der größte See im Altai und einer der größten Seen Russlands. Die maximale Tiefe des Sees beträgt etwa 330 Meter. Dies ermöglichte dem See den 25. Ehrenplatz unter den tiefsten Seen der Welt einzunehmen! Der Name des Sees stammt vom Teleut-Stamm der Region Altai. Dieser See wird oft als jüngerer Bruder des Baikalsees bezeichnet.
Steinpilze
Steinpilze, die im Waldort Akkurum "wachsen", erreichen eine Höhe von sieben bis acht Metern. Pilze stehen Dutzende, manchmal Hunderte von Jahren, im Laufe der Zeit aber wittern einige von ihnen schließlich an und verschwinden. Zugleich entsteht eine neue Generation dieser erstaunlichen Naturschöpfungen.
Ukok Plateau
Ukok Plateau im Altai-Gebirge ist seit Jahrtausenden von einer Glorie der Mystik und Hehrheit umgeben. Gemäß der Glaubensvorstellung der Ansässigen leiteten die Länder vom Ukok Plateau den Eingang zum Himmel ein. Seit alters galten diese Orte als heilig - die indigenen Völker begleiteten Abgeschiedenen auf ihrem letzten Gang, führten Kultbräuche und Rituale durch, schufen Totems und gigantische sakrale Zeichnungen.
Natalia
Managerin
E-mail: aktru5@mail.ru
Telefon: +7 (996) 962 5784
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